Danke, dass Sie Rad fahren

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2. Dankstelle für Radfahrer in Passau

Wer Rad fährt schützt das Klima. Wer Rad fährt beansprucht wenig Platz. Wer Rad fährt ist leise. Das sind nur drei von vielen Wohltaten, die Rad Fahrende für andere erbringen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) bedanken sich daher am Dienstag, dem 2022-04-12, wieder bei allen, die Fahrrad fahren. "Ab 7:30 Uhr stehen wir auf dem Ludwigsplatz, um persönlich unseren Dank an alle Radfahrerinnen und Radfahrer auszusprechen, die vorbei kommen. Außerdem verteilen wir kleine Geschenke", kündigt Holger Farr, der Vorsitzende des ADFC Passau an.

Das ist die zweite "Dankstelle" für Radfahrer in Passau - nach der ersten im Juli 2019 und einer pandemiebedingten Zwangspause. Wir laden Sie herzlich dazu ein, vorbeizukommen und darüber zu berichten. Die Dankstelle wird bis mindestens 10 Uhr auf dem Ludwigsplatz zu finden sein.

"Radfahrende schaffen Vorteile für die Allgemeinheit. Das ist uns einen Dank wert", betont auch Bernd Sluka, der Vorsitzende des VCD in Passau. Selbst Elektroautos sind durch die aufwändige Herstellung klimaschädlich, stellen fahrend und parkend Straße und Gehwege zu und rumpeln spätestens bei Geschwindigkeiten über 30 km/h laut durch Straßen und Gassen. Sluka: "Nur Radfahrer tragen wirksam dazu bei, den Verkehr und das Klima zu entlasten, und bringen mehr Raum für das Leben in der Stadt."

Eigentlich wäre es die Aufgabe der "fahrradfreundlichen Stadt" Passau, öffentlich für das Radfahren zu werben und eine positive Stimmung dafür zu schaffen. Auch in den Medien wird überwiegend negativ über Radfahrende berichtet. "Radfahrer (und Fußgänger) sollten in einer fahrradfreundliche Stadt bei allen Verkehrsplanungen bevorzugt werden - in Passau ist das Gegenteil der Fall, sie werden oft genug auf Umwege verwiesen und ausgebremst", stellt der ADFC-Vorsitzende Farr fest. Ein positiver Lichtblick sind ein paar Projekte, die nun angegangen werden sollen, aber deren Fertigstellung noch Jahre auf sich warten lässt. "Selbst die Umsetzung des inzwischen schon wieder ergänzungsbedürftigen Radverkehrsplans findet nicht oder viel zu langsam statt. Wir können nicht Jahrzehnte darauf warten", bekräftigt Sluka abschließend.

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